Posts

Es werden Posts vom April, 2014 angezeigt.

Erste Untersuchungsergebnisse

Bild
Foto: dpa Nachdem mysteriösen Bienensterben in Hitdorf und Rheindorf liegt nun ein erstes Untersuchungsergebnis vor. Das Julius-Kühn-Institut macht einen Wirkstoff aus der Gruppe der Neonicotinoide für das Bienensterben verantwortlich.  Rheindorf / Hitdorf.  Auf der Suche nach der Ursache für den Tod von einer Million Bienen in Rheindorf-Süd und Hitdorf sind die Behörden einen Schritt weiter. Gestern wurde bekanntgegeben, dass die Bienen das Insektizid Clothianidin aus der Gruppe der Neonicotinoide aufgenommen haben. Dagegen fehlen aber Erkenntnisse, auf welchem Feld oder auf welchem Weg das Insektengift in die Umwelt und damit in Kontakt mit den Millionen Bienen gelangt ist. Laut einem Pressesprecher der Landwirtschaftskammer in Bonn hat man eine Vielzahl Pflanzen von den umliegenden Feldern und Anpflanzungen gesammelt und untersucht – doch alle Proben seien negativ. Damit sind die Felder der Landwirte der Umgebung anscheinend unverdächtig. Lediglic…

Frohe Ostern 2014

Bild

Imker 2025

Bild

Ohne Bienen gäbe es kaum Kirschen und Äpfel wären höchstens halb so gross

Bild
Für ein Kilo Honig legen Bienen eine Strecke zurück, die einem Mehrfachen des Erdumfanges entspricht. Quelle: zvg Zwei Freiämter Bienenzüchter zeigen mit ihrem «Tagebuch der Bienen» auf, wie wichtig diese Insekten im Naturkreislauf sind. Jeder Honig ist ein Fussabdruck der Gegend, in der er gesammelt wird. Deshalb schmeckt auch kein Honig gleich. von Markus Müller / Bruno Heggli Es muss kein sonniger und heisser Tag sein. Mit meinen Facetten-Augen finde ich meine Flugbahn auch bei trüber Witterung. Ich kann Blüten erkennen und nach kilometerweiten Ausflügen mein Zuhause wieder finden. Bereits am frühen Morgen wird im Bienenstock mit dem Bienentanz bestimmt, von welcher «Tracht» wir Sammelbienen den Nektar und die Pollen einsammeln werden. Raps? Löwenzahn? Obst? Linden? Edelkastanien? Tannen? Ich transportiere die kostbare Fracht in den Pollenhöschen an meinen Hinterbeinen, den Nektar trage ich in meiner Honigblase.
Im oberen Teil des B…

Imker ziehen vor das Bundesverfassungsgericht

Bild
Wachtberg (ots) - In Ihrem Kampf für den Schutz der Imkerei beim Anbau gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in der Landwirtschaft haben Imker nun ein weiteres Kapitel aufgeschlagen. Karl-Heinz Bablok, der 2013 vor dem Bundesverwaltungsgericht mit seiner Forderung nach Schutzmaßnahmen vor gentechnisch veränderten Pollen scheiterte, hat nun Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe eingelegt. Mit dem Gang vor das Bundesverfassungsgericht will der Imker erreichen, dass beim Anbau von GVO Vorsorgepflichten zum Schutz der Imkerei beachtet werden müssen, wie auch die Imkerverbände seit langem fordern. Im Honig von Bablok waren Pollen des gentechnisch veränderten Maises MON 810 nachgewiesen worden. Der Pollen enthält die gentechnisch veränderte DNA und das Insektengift, das der Mais gegen den Maiszünsler produziert. Bablok machte 2011 Schlagzeilen, als der Europäische Gerichtshof sein sogenanntes "Honig-Urteil" fällte: Honig mit Gentechnik-Poll…

Albert Einstein sagte einst:

Albert Einstein sagte einst: "Wenn die Bienen aussterben hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben." Keine Bienen - keine Blütenbestäubung - keine Pflanzen - keine Tiere - keine Menschen. Das hört sich sehr Apokalyptisch an. Wir haben diesen Punkt zwar bisher noch nicht erreicht, aber ein dramatisches Bienensterben hat sowohl in Europa als auch in den USA in den letzten Jahren stattgefunden. Was Albert Einstein einstmals prophezeite...
In den USA sind in einigen Landesteilen bis zu 60% bis 70% der Bienenvölker ausgestorben. In Europa sind Länder wie Deutschland, die Schweiz, Spanien, Portugal, Italien und Griechenland am stärksten betroffen. Die Experten nennen dieses ungewöhnliche Bienensterben "Colony Collapse Disorder" (CCD). Es gibt verschiedene Theorien warum dies passiert. Und wenn man sich die Verschiedenen Ursachen einmal anschaut, tendiert man zu der Überzeugung das es wahrscheinlich mehrere Gründe gibt als nur einen einzigen. Hinweise gibt es …

Eine Million Bienen vergiftet

Bild
Mengen verendeter Bienen fanden Imker vor allem in Rheindorf-Süd am Anfang der Woche vor. Wo die Tiere vergiftet worden sind, kann zurzeit noch nicht gesagt werden.  Bis zu zwei Drittel aller Bienen der Völker entlang des Rheins in Rheindorf-Süd und Hitdorf sind durch Vergiftung gestorben. Nun suchen Experten nach dem Verursacher. Eine Verunreinigung des Rheinwassers ist unwahrscheinlich. Eine Million Bienen, so neue Schätzungen aus dem Veterinäramt, sind bei dem rätselhaften Bienensterben am Montag und Dienstag verendet. Die Bienenvölker standen alle entlang des Rheins in Rheindorf-Süd und Hitdorf. Laut Imkermeister Konrad Kappek sind bis bis zu zwei Drittel aller Flugbienen in den betroffenen Bienenvölkern durch Vergiftung ums Leben gekommen. Kappek sagt, dass die Völker in Rheindorf-Süd am stärksten betroffen seien. Schon aus dem Norden des Stadtteils gab es keine Meldungen über Vergiftungen. Auch nicht von der anderen Rheinseite. Deshalb sei eine Verg…

Gift im Pollen

Greenpeace-Aktivisten protestieren vor dem Bayer-Hauptsitz gegen die Produktion und Verwendung von Pestiziden. Anlass sind Giftfunde im Bienen-Pollen, darunter auch Pestizide von Bayer.

Am Bayer-Gebäude in Leverkusen entrollen die Greenpeace-Aktivisten ein großes Fotobanner. Darauf fordern Bienen den Chemiekonzern auf: „Stop killing us!“.
Der neue Greenpeace-Report „Gift im Bienengepäck“ fasst eine europaweite Untersuchung gesammelter Bienen-Pollen zusammen. Der Report basiert auf 107 Pollenproben aus dem Jahr 2013, die von Bienen in zwölf Ländern gesammelt wurden, sowie 25 Proben von Bienenbrot (im Bienenstock eingelagerter Pollen) aus sieben Ländern. Das beauftragte Labor hat in den Pollen Pestizidcocktails mit bis zu 17 Agrargiften gefunden. In acht von 15 Pollenproben aus Deutschland fand sich das für Bienen gefährliche Neonicotinoid Thiacloprid von Bayer.
„Diese Gifte tragen mit Sicherheit zum Bienensterben bei“, sagt Dirk Zimmermann, Landwirtschaftsexperte vo…

Der Erste Schwarm

Bild
Dieses Bild stammt von einem Kollegen.


Imker stehlen Bienen

Bild
Immer häufiger werden Bienen gestohlen. Zumeist verschwinden ganze Völker.  (BILD: dpa) Von Hendrik Kranert-Rydzy Die Zahl entwendeter Völker in Sachsen-Anhalt steigt. Viele Züchter gleichen so Verluste aus, die auf mangelnder Fachkenntnis beruhen. Die Imker machen ihre Kollegen für die Diebstähle verantwortlich. Magdeburg/MZ.  Der zeitige Frühling lässt eine ganz besondere Art von Langfingern auf Beutezug gehen: Imker, die ihre eigenen Kollegen bestehlen. In den vergangenen Wochen hat die Zahl gestohlener Bienenvölker in Sachsen-Anhalt deutlich zugenommen. Erst am Mittwoch wurden in Pollitz in der westlichen Altmark zwei Völker entwendet - unterwegs waren Bienendiebe in den vergangenen Wochen aber auch in den Kreisen Mansfeld-Südharz, Saalekreis und Anhalt-Bitterfeld. Allein in der Stadt Sandersdorf-Brehna verschwanden von Mitte März bis Anfang April nach Angaben der Polizei zehn Völker. Vereinzelt werden aber auch nur Königinnen für die Nach…