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Es werden Posts vom Juli, 2014 angezeigt.

Honig wirksamer als Kortison

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Ein altes Rezept aus Persien: Kaffee-Honig-Gemisch bei Reizhusten. Nun fanden Forscher heraus: Das ist wirksamer als Kortison.
Von der Heilkraft des Honigs wussten schon die alten Ägypter. Nun liegt eine wissenschaftliche Studie aus dem Iran vor: Sie zeigt, dass eine Kombination aus Kaffee und Honig bei der Behandlung von Reizhusten wirksamer ist als Kortison. Die Erkältung ist weg, der Husten bleibt: Im Anschluss an einen Infekt der oberen Luftwege kann es zu anhaltendem Kratzgefühl im Rachen und anfallsartigen Hustenattacken kommen, einem sogenannten postinfektiösen Reizhusten.
Am Universitätskrankenhaus in Teheran erhielten Patienten mit postinfektiösem Reizhusten in einer randomisierten, doppelblinden Studie entweder 500 g Honig vermischt mit 70 g Instantkaffee oder 600 g eingedickten Zuckersaft mit 320 mg Kortison (Prednisolon) oder aber 600 g Zuckersaft mit einem hustenlösendem Arzneimittel (mit Guaifenesin). Die Patienten wurden angehalten, dr…

Wenn Biene und co. in den Mund stechen - Handeln Sie sofort

Die Sommerzeit lädt zwar zum Verweilen im Freien ein, doch wer draußen isst und trinkt, sollte sehr gut aufpassen. Insekten werden von den Gerüchen der Speisen und Getränke angezogen und können sich in einem unbeobachteten Moment darauf niederlassen. Wer nun ohne zweiten Blick in den Kuchen beißt, oder aus seiner Flasche trinkt, kann das Tier unfreiwillig in den Mund nehmen.
Diese Situation stellt auch für das Insekt eine Gefahr da und es sticht in vielen Fällen zu. Auch Bienen, die beim Stich sterben und daher nur bei lebensbedrohlichen Situationen stechen, reagieren auf den plötzlichen Aufenthalt im Mundraum meist auf diese Weise. Das Gift, das dabei abgegeben wird, kann für den Menschen zur Lebensgefahr werden. Da die Schleimhäute deutlich empfindlicher als die äußere Haut reagieren, muss nicht einmal eine Allergie gegen das Gift vorliegen und dennoch schwillt der Hals zu und es kann eine Erstickung drohen.
Zuerst 112 anrufen, dann den Patienten beruhigen und den Mundraum k…

Futterkranzprobe entnehmen

Faulbrut-Erreger im Unfall-Honig gefunden

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Mendig/Region – Der Honig, der vor anderthalb Wochen beim Unfall eines spanischen Lkw auf der B 262 bei Mendig ausgelaufen ist, ist mit Faulbrut-Erregern belastet.

3000 Liter Honig auf der Bundesstraße Klebrige Sache: Die B262 bei Mendig musste gesperrt werden,
weil sich 3000Liter Honig über die Fahrbahn ergossen hatten.
Foto: Andreas Walz Das haben die Proben ergeben, die vom Gesundheitsamt des Kreises Mayen-Koblenz
in Auftrag gegeben wurden.
Die Faulbrut ist für den Menschen ungefährlich, kann bei den Bienen aber zum Tod einer
ganzen Generation führen.
Der Faulbrut-Befund hat nun eine umfangreiche Überwachung, ein sogenanntes Monitoring, zur Folge.
Denn vorerst steht lediglich fest, dass der Unfall-Honig belastet ist.
Ob sich Bienen mit dem Erreger infiziert haben, muss nun geklärt werden. Zwar hatten sich in
den Stunden nach dem Unfall Tausende der Insekten auf den ausgelaufenen Honig gestürzt.
Doch noch ist nicht klar, ob sie den Erreger auch in die Bienenstöcke getrage…