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Situation im November 2014

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Kleiner Beutenkäfer jetzt auch auf Sizilien entdeckt

Am 7. November hat das Istituto Zooprofilattico Sperimentale de Venezia als nationales Referenzlabor für Bienenhaltung den ersten Fund des Kleinen Beutenkäfers Aethina tumida nun auch auf Sizilien in der Provinz Siracusa bestätigt.
Damit liegt der neue Fundort außerhalb der ersten 100 km Überwachungszone, was die Vermutung nahe legt, dass es Wanderbewegungen schon vor der ersten Feststellung im September oder möglicherweise auch danach aus Calabrien gegeben hat. Der Käfer ist somit in Süditalien endgültig angekommen. Weitere mögliche Verschleppungen in andere Gebiete werden zur Zeit geprüft. Nach Aussage des Kleinen-Beutenkäfer-Spezialisten in Südafrika Mike Allsopp gilt der Käfer damit zumindest in Italien als etabliert. Man kann nur noch versuchen, die weitere Ausbreitung zu verhindern. Ob und wie weit der Käfer bereits durch Wanderungen mit Bienenvölkern oder den Austausch von Bienenmaterial weiter verbreitet worden ist, bleibt offen. In der damit möglichen unkontrollierten Verb…

Jetzt den Bienen gegen die Varroa-Milbe helfen

Bienengesundheit – Nur mit gezielter Kombination von Sommer- und Winterbehandlung ist dem derzeit gefürchtetsten Bienenschädling beizukommen.  Gegen Ende des Bienenjahres rückt die Bekämpfung der Varroamilbe besonders in den Blickpunkt der Imker. Wenn im Herbst die Anzahl an Arbeitsbienen von fast 60.000 zur Zeit des höchsten Entwicklungsstandes im Juni/Juli auf weniger als 20.000 zurückgeht, dann kann sich ein Befall mit der Varroamilbe sehr kritisch auswirken. Höchste Gefahr für das Bienenvolk besteht insbesondere dann, wenn parallel zur Abnahme der Bienenzahl die Anzahl der Milben steigt.
Bienenvölker brechen völlig zusammen
Bereits mehrere tausend Milben können die gesamte Sozialstruktur des hoch entwickelten Bienenstaates schlagartig zerstören. Oftmals verlassen in einer solchen Situation die Arbeitsbienen panikartig ihr Volk. Nur die Königin bleibt mit einer Handvoll Bienen in einem nicht überlebensfähigen Umfeld zurück. Immer wieder konnte beobachtet werden, dass…

Des Imkers größte Sorge

Die Varroa-Milbe bedroht ganze Bienenvölker, indem sie an der Brut der Insekten saugt und so Krankheiten überträgt. In einem Jahr mit warmem Winter wie in diesem sind die Bienen gut in die Saison gestartet. Aber eben auch die Milben. Friedel Mirbach pustet Rauch in den Bienenstock, um seine Bienen zu beruhigen. Der Imker aus Bornheim bei Bonn kontrolliert ihn auf die Varroa-Milbe. Er zieht einen Holzrahmen heraus, in dem die Bienen lauter Waben für Drohnen, für die männlichen Bienen, angelegt haben. Mit einer Pinzette kratzt er den Wachsdeckel von eine Wabe.
"Ich ziehe jetzt einfach mal eine Puppe, und schaue, ob hier Varroen drauf sind."
Er zieht einen schneeweißen Wurm hervor. Kopf und Köper sind schon gut zu erkennen.
"Normalerweise würde die Varroa jetzt hier auf den Puppen sitzen, und das würde bei einem stark befallenen Volk nicht nur eine sein, sondern direkt drei, vier, fünf. Und dementsprechend hätten wir a…