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Es werden Posts vom 2015 angezeigt.

Änderung des Eichgesetz betrifft auch den Imker

Zum 1. Januar 2015 traten das Mess und Eichgesetz (MessEG) und die Mess und Eichverordnung(MessEV) in Kraft. Sie lösen damit das Eichgesetz (EichG) und die Eichordnung (EO) ab. Für die Verwender von Messgeräten und auch von Messwerten ergeben sich dadurch zum Teil neue Regelungen.
Unverändert gilt (jetzt nach § 33 Abs. 1 MessEG), dass Werte für Messgrößen im geschäftlichen oder amtlichen Verkehr oder bei Messungen im öffentlichen Interesse nur dann verwendet werden dürfen, wenn das Messgerät bestimmungsgemäß verwendet wurde und das bedeutet im Regelfall: geeicht ist. Die Anschaffung einer geeichten Waage ist nun für Imker zwingend. Die Ausnahme der Nutzung von geeichten Gewichten gilt nicht mehr.
Es können sich aber mehrere Imker eine geeichte Waage teilen, die dann zur Abfüllung weitergegeben wird.
Eine Ausnahmeregelung wurde geschaffen: Umsatz von höchstens 5,00 € pro Geschäftsvorgang und einen Gesamtumsatz von maximal 2.000,00 € pro Jahr. Bereits bei dem Verkauf von 2 Gläsern an eine…

Die Zucht 2016 kann kommen

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90 Jahre Echter Deutscher Honig

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Jahreshauptversammlung Imkerverin Osterode-Herzberg

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Oxalsäurebehandlung der Bienenvölker

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Im Winter steht noch die Restentmilbung der Bienenvölker an. Diese Restentmilbung kann mit Oxalsäure oder Milchsäure gemacht werden, die Imkerei Böhm macht ihre Restentmilbung mit Oxalsäure.
Erklärung: Die Varroamilbe kann nur in brutfreien Phasen wirksam bekämpft werden. Wir warten daher so lange, bis wir relativ sicher sind, dass die Völker brutfrei sind. Das ist i.d.R. drei Wochen nach einer Kälteperiode mit Nachtfrösten der Fall: frühestens Anfang November, spätestens bis Weihnachten. Länger sollte man auf keinen Fall warten, weil bereits zur Wintersonnenwende, bzw. nach längeren Wärmeperioden die Bienen wieder mit dem Brüten beginnen können. Wenn man diese beiden Gesichtspunkte (Brutfreiheit, Wetter) zusammen nimmt, dann muss man den Witterungsverlauf ab November etwas genauer im Blick behalten, damit man einen guten Zeitpunkt abpassen kann.
Während der Behandlung sollte die Außentemperatur idealerweise in einem Bereich zwischen 0°C und +5°C liegen. Je enger die Bienen s…

near Bees

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Die Zukunft wartet nicht!
Die Imkerei Böhm ist ab dem 20.10.2015 über das Portal near Bees zu erreichen und es können Bestellungen aufgegeben werden.
www.nearbees.de/

1025 Jahrfeier

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Bei der 1025 Jahrfeier machten die Ortsansässigen Imker ein Stand. Es war eine schöne Feier. Die Imker beantworteten die Fragen der Besucher und machten Werbung für die Imkerei. Im Bild 2 der 5 Imker. Es waren noch 2 Gastimker mit dabei, die ihre Stände in Scharzfeld und Schwiegershausen haben.

Der August ist gekommen!

So dann will ich mich wieder einmal persönlich Melden!
Der August ist für den Imker einer der arbeitsreichsten Monate, denn in diesem Monat müssen die noch vollen Honigräume entleert "in Imkersprache heißt das Abgeschleudern" werden. Danach muss der Imker sofort einen kurzen Futterstoß geben. Das Heißt er muss ca 5 Liter Zuckerwasser im verhältis 3 zu 2 geben.
Nach dem geben des Futters kommt das wichtigste im Imkerjahr, die Behandlung gegen Varroa. In meinem Fall mit den Nassenheider Verdunster und den Liebig Dispensor, dieser wir 10 Tage (befüllt mit Ameisensäure) ins Volk gestellt. Die Ameisensäure verdunstet und schädigt die Varroa so, dass die Dämpfe der Säure die Mundverkzeuge der Milbe verätzen. Sie stirbt und fällt aus den Volk.
Nach den 10 Tagen nimmt man den sogenannten Verdunster(Liebig Dispensor, Nassenheider Verdunster) aus den Volk und wartet 1-2 Tage. Danach füttert man die Völker komplett mit den ganzen Futter(Winterfutter) auf.
Und wenn ihr denkt das war all…

Neophyten

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Beispiele invasiver Pflanzenarten (Neophyten) Heraklesstaude (Heracleum mantegazzianum) Auch Riesen-Bärenklau genannt war sie ursprünglich im Kaukasus beheimatet. Sie wurde 1982 erstmalig von einem Hobbygärtner in Dransfeld aus Samen gezogen und verbreitete sich dann explosionsartig an einem Bach entlang, weil die Pflanze bis zu 10.000 Samen hervorbringt. Die Art verdängt einheimische Arten und ist erosionsfördernd, da ihre Pfahlwurzel nicht der Uferbefestigung dient. Ihr Saft ist in Kombination mit Sonnenlicht giftig (phototoxisch), ihre Pollen sind zudem für Allergiker ein Problem. Sie muss wegen ihrer schädlichen Wirkungen mit großem Aufwand gerodet oder mit Flamme vernichtet werden. Indisches oder drüsiges (Riesen-)Springkraut (Impatiens glandulifera) Ursprünglich war das drüsige Springkraut im Himalaya beheimatet. Im 19. Jahrhundert wurde es als Zierpflanze gezielt nach Europa eingeführt, wo es sich über botanische Gärten weiterverbreiten konnte. Mittlerweile kommt e…

Video Bienen auf servus TV

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Bienen Video

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terra x

Deutschland von oben - Land - Bienenflug
Ein Fest für alle Imker, Insektenfreunde, Hobbybiologen und Honigesser: Hier könnt Ihr eigens präparierten Bienen bei der Arbeit zusehen:
Posted by Terra X on Samstag, 23. Mai 2015

Faulbrutfalle Deutschland

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Faulbrut Ausgebrochen in Gifhorn

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Wanderimkerei in den USA

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In den USA werden ein Großteil der etwa 2,4 Mio. Bienenstöcke jedes Jahr bis zu über 10 000 km mit Tiefladern transportiert, vier Bienenkörbe hoch, etwa 500 pro LKW.

Warum ist das so?

Am einfachsten ist dies am für die Bienenhalter kommerziell wichtigsten Ereignis, der Bestäubung der Mandelblüte im Februar, im Central Valley, Kalifornien, zu erläutern.

In den USA werden jährlich innerhalb von 5 Monaten 14 000 km2 Ackerfläche von Wanderbienen bestäubt. 3000 km2 davon, also etwa 20 % (zum Größenvergleich: Das Saarland hat eine Fläche von 2600 km2) befinden sich im Central Valley und sind mit 60 Mio. Mandelbäumen bepflanzt (2). Die Gegend ist klimatisch hervorragend geeignet, und dank des ebenen Reliefs und mit Hilfe einer durchgehend künstlichen Bewässerung für große Monokulturflächen geeignet.
Mandelbäume sind nicht selbstbestäubend. Da heute genetisch identische Varietäten eingesetzt werden, müssen zwei davon abwechselnd (typischerweise in Reihen) gepflanzt werden, um von Insek…

Der Frühling kommt

Hallo

Ich habe schon lange nichts mehr von mir hören lassen, also hier ein Update was die letzten Wochen so passiert ist. Als erstes im März die Auswinterung meiner Völker:
Bis auf 3 Ausfälle haben alle Überlebt!Das war schon mal ein sehr gutes Erlebnis. Bis auf die 3 Völker! Von den 1.das an Mäusen eingegangen ist, das 2. und 3. Volk definitiv an Varroa. Das Schadbild war wie folgt:
Wenig Bienen in Kasten, die Königin mit ihrem Gefolge war nur noch anzutreffen.
die anderen Waben alle verlassen, Futter noch reichlich Vorhanden!

So nun weiter, die anderen Völker sind von schwach bis stark alle vertreten. Die Kontrolle ob Brut und Futter vorhanden ist machte ich natürlich. Danach ließ ich Sie wieder in ruhe.
Vor genau 3 Wochen setzte ich den Drohnenrahmen in die Völker. Der Zeitpunkt war gut denn die Temperaturen waren Tagsüber bei fast 20 Grad. Bei diesem Eingriff merkte ich auf einem meiner 4 Stände, das ein Volk nicht ganz beieinander war. Um es auf deutsch auszudrücken es stand kur…

Mehr Blumen für Bienen!

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Bienen benötigen unsere Hilfe, um das ganze Jahr über genügend und vielfältige Nahrung zu finden. Die Initiative "Bienen füttern" hat die Nutztiere wieder im Bewusstsein der Menschen verankert. Im Garten oder auf dem Balkon kann jeder mit dem Anpflanzen von pollen- und nektarreichen Pflanzen einen Beitrag leisten.
Die Deutschen sind mit durchschnittlich 1,2 Kilogramm verzehrtem Honig im Jahr Weltmeister. Es gibt ein wachsendes Interesse an heimischen Honigen. Die vor einem Jahr ins Leben gerufene Initiative "Bienen füttern" hat dazu beigetragen.
Das hier angebaute Obst und Gemüse blüht vornehmlich im Frühjahr. "Wir wollen noch mehr Menschen zum Bienen-Füttern bringen", sagte Peter Bleser vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Es sei wie bei den Menschen: Nur gesund ernährte Bienen sind auch stark genug, Umwelteinflüssen, Krankheiten und Parasiten, wie hier vor allem die Varroa-Milbe, zu widerstehen.


Imker geben nützliche …

Erste Hilfe beim Bienenstich

Dass eine Biene zugestochen hat, merkt man häufig am Schrei und den einsetzenden Schmerzen des Betroffenen. Was kann nun unternommen werden? Es gibt mehrere Möglichkeiten - darunter auch einige alte Hausmittel - die einem helfen können, die Beschwerden eines Bienenstiches zu lindern. Lesen Sie hier einige Tipps dazu.
Achtung: Die Umsetzung unserer Empfehlungen geschieht auf eigenes Risiko, und speziell bei Gesundheitsthemen ersetzen unsere Ratschläge u.U. nicht den Gang zu einem Arzt! Ziehen Sie selbst bei kleinen Zweifeln einen Arzt hinzu!
Notrufnummer innerhalb Deutschlands: 112 Schnelle Reaktion
Je schneller Sie nach einem Stich reagieren und die Stichstelle behandeln, desto schneller können die Beschwerden abklingen. Zuerst jedoch sollte ganz vorsichtig der Stechapparat entfernt werden. Beim Entfernen ist darauf zu achten, dass die Giftblase nicht gequetscht wird und weiteres Gift in die Einstichstelle gerät. Am besten kann man diesen mit langen Fingernägeln, einer fein…

Flühling 2014

1925 - Bijenmarkt (Bee Market) Veenendaal, Netherlands

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Steuern für Imker – klarere Regelungen im Anmarsch

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Zur Ermittlung des Gewinns aus Land- und Forstwirtschaft nach Durchschnittssätzen (§ 13a EStG) gilt: Bei Imkereien bis zu 30 Völkern wird kein Ertrag angesetzt.Bei 31 bis 70 Völkern beträgt der pauschale Gewinn 1.000,-- € im JahrAb 71 Völkern ist eine Einnahmenüberschussrechnung zu erstellen. Diese Grenzen wurden erstmalig festgeschrieben und sind ab 1.1.2015 anzuwenden. Gesetzestext ab Seite 2423 http://www.bgbl.de/(Link geht nicht immer, bitte PDF im Anhang benutzen!! oder rechte Mouse-Taste im neuen Fenster öffnen)
Es bleibt einem Imker weiterhin unbenommen, auch bei einer niedrigeren Völkerzahl, eine Gewinnermittlung als Einnahmenüberschussrechnung zu erstellen.  Diese Informationen sind ohne Gewähr, eine genaue Interpretation ist abzuwarten. Weitere Informationen folgen. Dateien:bgbl114s2417_72510.pdf
/Bauernblatt

Imker kritisieren den massiven Einsatz von Pestiziden

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Die Gefahren von Pestiziden nicht nur für Honigbienen waren der Schwerpunkt eines Vortragsabends auf der Bettenburg. Anlass für die öffentliche Veranstaltung am Freitag: Das Jahrestreffen der Demeter-Imker aus dem deutschsprachigen Raum. Neben den Teilnehmern der Tagung waren Imker aus der Region der Einladung gefolgt. Für einen Fachmann wie Werner Hornung (Gemeinfeld), Tiermediziner und Kreisvorsitzender des Deutschen Imkerbundes, brachte der Abend „nichts Neues, es war eine gute Wiederholung“. Das Thema Pestizide sei hier im Landkreis aktuell, bestätigte Hornung. Er verwies auf das Gespräch mit Vertretern des Bauernverbandes und des Landwirtschaftsamtes sowie Landrat Wilhelm Schneider Mitte Januar in Kirchlauter, bei dem es unter anderem um dieses Thema gegangen war. Die Landwirtschaft in der heutigen Form sei ein „Riesenproblem“, bemerkte Günter Friedmann, der Sprecher der Demeter-Imker. Dies sei nur durch Zusammenarbeit zu lösen, etwa zwischen Demeter und dem Bund für…

Alte Nutztierrassen Folge 37: Honigbienen, Kärntner vs Dunkle Biene, Bie...

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Bienenkrankheiten stoppen - Honiggläser immer ausspülen

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Krankheiten wie die amerikanische Faulbrut (AFB) werden bei uns eingeschleppt. Die auslösenden Endosporen werden u.a. durch Honigreste in Glascontainern verbreitet. Im Herbst fliegen die Bienen darauf und bringen so die tödliche Krankheit in die heimischen Völker. Deshalb Honiggläser am besten in der Spülmaschine waschen bevor man diese in den Glascontainer wirft oder gleich beim Kauf auf Mehrweg (z.B. DIB-Glas) achten.

Beutenkäfer

Jetzt neu in Europa der kleine Beutenkäfer

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Der Korb ist vorbereitet

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So der Korb ist vorbereitet für das Bienenvolk. Die Anfangsstreifen und die sogenannten Speile(Stützstöcke für die Waben) sind im Korb. Nun muss es nur noch Mai werden.